kollektiv regenwasser

Nachhaltiges Regenwassermanagement in der Stadt muss auf viele verschiedene Bebauungstypen, (extreme) Standortbedingungen und individuelle Anforderungen eingehen können. Es gibt eine Fülle an funktionieren Systeme, die vielseitig angewandt werden können, doch werden sie es noch viel zu wenig.

Das kollektiv regenwasser fokussiert sich auf die Entwicklung ganzheitlicher Konzepte für das Regenwassermanagement im urbanen Raum. Dabei werden Best-Practice-Beispiele analysiert sowie neue, innovative Ideen entwickelt, um eine höchstmögliche Niederschlagsretention in typischen städtischen Bebauungsstrukturen sicherzustellen.

kollektiv

Zur Umsetzung der ganzheitlichen Lösungsansätze bedarf es vielseitiger Expertise, um die komplexen Anforderungen des urbanen Regenwassermanagements erfüllen zu können.

Andreas Berger. Regenwassermanagement & Fassadenbegrünung.
Marlies Macher. Grafik & Webdesign, Pflanzplanung & Dachbegrünung.
Pia Minixhofer. Nachhaltiges Ressourcenmanagement, Boden & Substrate.
Oliver Weiss. Regenwassermanagement & Structural Soils.

Mitarbeit an fortlaufenden und abgeschlossenen Referenzprojekten:
. SAVE.
. Draingarden.
. Urbane GmbA.
. Pflanzenwerkstatt.
. Wildgarten.
. Biotope City.
. 50 Grüne Häuser.
. CLEVER Cities.
. Nature4Cities.
. Tröpferlbad 2.0.
. Urban Vertical Green 2.0.

konzept

Jedes Bauvorhaben benötigt eine individuelle Betrachtung und Planung. Doch die Systeme der Stand-der-Technik lassen sich vielseitig einsetzen.

Um die möglichen Lösungsvorschläge übersichtlich zu präsentieren, wurde auf Basis der bestehenden Systeme und der technischen Lücken, die es noch zu füllen gilt, eine Entscheidungsmatrix geschaffen, die es ermöglicht geeignete Maßnahmen im Umgang mit Regenwasser für Neubauvorhaben und Bestandshäuser aufzuzeigen.

Diese Entscheidungsmatrix soll in einer Weiterentwicklung eine simpel anwendbare, interaktive Webanwendung für Bewohner*innen, Planer*innen oder auch Bauherr*innen darstellen. So können diese auf einfache Weise schnelle und passgenau Lösungen für ihr individuelles Objekt oder Projekt finden. Abhängig von den Standortbedingungen und dem gewünschten Retentionsvermögen werden verschiedene technische Möglichkeiten aufgezeigt, welche vor Ort implementiert werden können. Beispiele hierfür sind die Regenwasserretention am Gebäude mittels Dach- und Fassadenbegrünung, die Speicherung in unterschiedlichen Medien, die Einsickerung in den Boden oder auch die Nutzbarmachung des Regenwassers zur Bewässerung von Beeten und Balkonkästen, um nur einige zu nennen.

Mit diesem Tool soll die Umsetzung von nachhaltigem Regenwasser-Management am eigenen Objekt erleichtert und den Menschen die Vielzahl an Lösungsmöglichkeiten nahegebracht werden.

ausblick

Die Entscheidungsmatrix ist bisher ein Konzept, dass in Zukunft weiterentwickelt und umgesetzt werden soll. Als nächster Schritt ist geplant, die Entscheidungsmatrix im Zuge eines (kooperativen) Forschungsprojektes in eine interaktive Webanwendung

Zu überführen. Aktuell ist das kollektiv regenwasser auf der Suche nach geeigneten Förderungen bzw. Fördergeber*innen, um alsbald mit der Umsetzung zu beginnen.

Sollten Sie Interesse an unserem Konzept haben, würden wir uns sehr darüber freuen, wenn Sie mit uns in Kontakt treten.